Hilfe in Wien, wenn Spüle und Küchenabfluss nicht mehr abfließen.
Schildern Sie das Problem in wenigen Schritten, wir rufen Sie zurück.
Danach richtet sich, welches Reinigungsverfahren wir mitbringen.
Wohnung, Haus, Betrieb oder Liegenschaft – danach richtet sich das Equipment.
Wir stimmen den Zeitpunkt beim Rückruf mit Ihnen ab.
Wir sind in allen 23 Bezirken und im Umland unterwegs.
Optional. Seit wann? Was wurde schon probiert? Jede Angabe spart Zeit vor Ort.
Wir rufen Sie zurück und klären Vorgehen und Aufwand, bevor wir losfahren.
Wenn das Wasser in der Spüle steht oder nur noch zögernd abläuft, sitzt die Verstopfung meist im Siphon oder in der Leitung direkt dahinter. In Wiener Küchen ist das die häufigste Stelle überhaupt, weil hier täglich Fett, Spülwasser und Essensreste zusammenkommen.
Lassen Sie die Spülmaschine vorerst nicht laufen. Sie pumpt ihr Wasser in denselben Abfluss, und wenn der dicht ist, drückt es zurück in die Spüle oder unter die Arbeitsplatte.
Fett ist warm flüssig und wird in der kalten Leitung fest. Es legt sich als Film an die Rohrwand, Speisereste und Kaffeesatz bleiben daran hängen, und über Monate wächst daraus ein Pfropfen. Heißes Wasser löst die oberste Schicht, der Rest bleibt. Deshalb hilft Nachspülen nur kurz.
Ein zweiter Grund ist die gemeinsame Nutzung: Spüle, Spülmaschine und manchmal die Waschmaschine hängen am selben Abfluss. Flusen, Fett und Spülmittelreste verbinden sich zu einer zähen Masse, die vor allem an Bögen und Übergängen hängen bleibt.
Drei Stellen kommen in Frage. Je genauer Sie das eingrenzen, desto schneller ist der Abfluss wieder frei.
Der Geruchsverschluss unter der Spüle sammelt Essensreste und Fett. Er lässt sich abnehmen und reinigen. Läuft das Wasser danach immer noch nicht ab, liegt es nicht am Siphon.
Zwischen Siphon und Steigstrang gibt es Bögen und Übergänge. Dort setzt sich Fett fest. Diese Strecke erreichen Sie ohne Werkzeug nicht.
Läuft auch das Waschbecken im Bad schlecht ab oder gluckert das WC, wenn Sie Wasser ablassen, ist der Strang betroffen, den mehrere Wohnungen teilen.
Mit einer Saugglocke und etwas Geduld lösen sich leichte Verstopfungen im Siphonbereich oft. Chemische Mittel raten wir in Wiener Altbauten ab: Sie greifen alte Dichtungen und Gussrohre an und lösen den Fettpfropfen meist nur an der Oberfläche.
Überlauf mit einem feuchten Tuch zuhalten, dann kräftig pumpen. Das löst Ablagerungen direkt hinter dem Ablauf.
Hilft bei frischem Fett im Siphon, nicht bei alten Ablagerungen in der Leitung. Kein kochendes Wasser in Kunststoffsiphons.
Drahtbügel und Spiralen aus dem Baumarkt verkeilen sich in Bögen. Danach ist die Verstopfung schwerer zu lösen als vorher.
Je genauer Sie das Problem beschreiben, desto schneller ist der Abfluss wieder frei. Diese vier Angaben helfen uns am meisten.
Läuft die Spüle seit Tagen langsamer oder ist sie plötzlich dicht? Das deutet auf Ablagerung oder Fremdkörper hin.
Ob die Spülmaschine am selben Abfluss hängt und ob sie Wasser zurückdrückt.
Gussrohre im Altbau oder Kunststoff im Neubau bestimmen, wie wir vorgehen.
Unterschrank ausräumen und Hausverwaltung informieren, falls der gemeinsame Strang betroffen ist.
Sie schildern uns das Problem und den betroffenen Bereich.
Wir besprechen die weitere Vorgehensweise und stimmen die nächsten Schritte ab.
Wir setzen die passende Lösung um – für wieder freien Durchfluss.
Fett kommt auch über Spülwasser, Soßenreste und das Abwasser der Spülmaschine in die Leitung. Dazu kommen Kaffeesatz, Reis und kleine Essensreste, die am Fettfilm hängen bleiben. Über Monate reicht das für einen Pfropfen.
Bei frischem Fett im Siphon ja, bei älteren Ablagerungen in der Leitung kaum. Das Wasser kühlt auf dem Weg ab und erreicht den Pfropfen nicht mehr heiß genug.
Oft ja. Sie spült Fett und Essensreste mit viel Druck in dieselbe Leitung. Wenn sie Wasser zurück in die Spüle drückt, ist der Abfluss dahinter bereits verengt.
Fett aus Pfannen mit Küchenpapier auswischen statt ausspülen, ein Sieb im Ablauf verwenden und einmal pro Woche heißes Wasser nachlaufen lassen. Kommt die Verstopfung trotzdem wieder, sitzt die Ursache in der Leitung und sollte einmal gründlich entfernt werden.